Wybrzeże Kości Słoniowej

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2017
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Land unter Beobachtung

Elfenbeinküste

Land unter Beobachtung: Elfenbeinküste

 

In der Elfenbeinküste kam es im Berichtszeitraum zu einem der schlimmsten gewaltsamen Anschläge in Afrika. Der Anschlag, über den am meisten berichtet wurde, trug sich in dem Urlaubsort Grand-Bassam zu, wo mit Al Kaida (Al Kaida des islamischen Maghreb) vernetzte militante Islamisten 22 Menschen töteten, darunter einen fünfjährigen Jungen. Vergleichbare Anschläge geschahen in Mali (November 2016) und in Burkina Faso (Januar 2016). Die „Washington Post“ berichtete am 14. März 2016: „Die drei Anschläge in Westafrika wecken Ängste, dass sich islamisch-extremistische Gruppierungen nun in von ihnen bisher unberührte Ecken des Kontinents ausbreiten. Alle drei Vorfälle gleichen dem Anschlag aus dem Juni, bei dem an einem tunesischen Strand 38 Menschen umgebracht wurden und zu dem sich der ‚Islamische Staat‘ bekannte.“ Dies schafft eine Atmosphäre des Terrors, die vor allem Christen spüren. Außerdem wächst der Druck auf Christen im Land aufgrund der wachsenden Präsenz des Islam in Regierung, Verwaltung, Geschäftswelt, Medien und dem Bildungssektor. Open Doors-Feldforschern zufolge steigt der Druck, der von extremistischen Gruppierungen ausgeht, und der Einfluss, den islamisch-salafistische Ideologien landesweit durch Sozial- und Hilfsleistungen gewinnen, ist erkenntlich gestiegen. Für die Kirche der Elfenbeinküste stellt die sich verändernde Atmosphäre und die wachsende Präsenz des militanten Islam eine große Herausforderung dar.

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